Impressionen von heute: An dieser Stelle erscheinen (fast) täglich Ideen und kleine Geschichten aus dem Alltag. Banales und Philosophisches hat hier Raum.

25. Juli

Etwas zu erledigen, das lange im Argen lag, ist eine unbeschreibliche Befreiung!

23. Juli

Manchmal ist schnell sein gut - und manchmal langsam sein.

22. Juli

Ein Rückblick in Tagebücher früherer Jahre kann manchmal sehr aufschlussreich sein... und enthüllt manchmal längst vergessene Weisheit.

21. Juli

Fülle ist eine Sicht auf die Welt: Zu schätzen und erleben, wie vielfältig die Wunder des Lebens sind. Wie verschwenderisch die Natur mit Farben und Formen umgeht. Die sich dehnende Palette an Produkten. Die Möglichkeiten zum Handeln und Entfalten. Und last not least die Fülle in uns: Das unendliche Potential zur Liebe und zum Fühlen. Es erweitert sich stets mit jedem Menschen, jedem Moment, den wir lieben.

20. Juli

Die Welt ist voll von Filmen in unseren Köpfen und Hinweisen unserer Intuition. Erst wenn wir genau hinschauen und den Film Bild für Bild anschauen, merken wir genau die Momente, in denen wir uns gegen die Stimme der Intuition entschieden haben. Genau diese Momente bergen Schlüssel für Veränderung.

19. Juli

Es gibt so Tage, die könnten wunderschön sein - wenn nicht so viele Kleinigkeiten anders verlaufen, als wir uns das vorstellen.

18. Juli

Hunde verbinden - das ist wie mit Elternschaft: Zufällige Begegnungen, echtes Interesse und Mitgefühl für die gleichen Themen. Da werden Fremde für fünf Minuten Freunde. Offene Ohren und Informationen gratis. Danke allen Vierbeinern und ihren Menschen!

17. Juli

Die Antwort auf vieles liegt in uns - vor allem danach, wie wir leben wollen. Der schnellste Weg da hin besteht darin, uns unserer Gefühle, Widerstände und Sehnsüchte anzunehmen. Sie zuzulassen, wahrzunehmen und bewusst mit ihnen zu sein. Raum geben. Aufrichtig mit uns.

16. Juli

Emotionen kommen und gehen, subtil und offensichtlich, folgen Gedanken, die nicht einmal die Oberfläche des Bewusstseins erreichen.

13. Juli

So lange uns Auslöser heftiger Reaktionen verborgen sind, können andere scheinbar Knöpfe drücken, die uns in die Luft gehen lassen - ohne die geringste Chance, auf angemessenem Platz zu bleiben und zu antworten. Wie eine Silvester-Rakete komme ich mir da manchmal vor. Nur meine eigene Aufmerksamkeit kann da helfen, auf dem Boden zu bleiben. Also noch tiefer präsent, den Mechanismus, der scheinbar eingebaut ist wie eine Zündschnur, genau unter die Lupe nehmen und so lange untersuchen, bis sie entfernt ist. Wieviele solche Zündschnüre sind eigentlich durchschnittlich in einem Menschen eingebaut? Wie präsent im Hier und Jetzt, wie stark verlangsamt muss die Betrachtung werden, um sie zu erlösen?

12. Juli

Es ist allgemein bekannt, dass viele Ess-Störungen auf “emotionaler Unterversorgung”, also Sehnsucht nach Zuwendung, gesehen zu werden und Anerkennung (vor allem durch die Eltern) beruhen. Mir ist es ein Rätsel, wieso trotzdem so viele eine Besserung durch eine Ernährungsumstellung suchen. Auf mentalem Wege wird so nur Zwang und bestenfalls Einsicht in Zusammenhänge erreicht - aber keine Nachnährung, die eigentlich fehlt. Also emotionales Futter statt physisches, Das ist das, was gebraucht wird,

10. Juli

Wie verzerrt wir die Welt sehen, erkennen wir oft erst im Nachhinein. Nämlich dann, wenn wir unseren Irrtum bemerken, wenn wir erkennen, dass wir einen Zerrspiegel als Filter vor der Wahrnehmung hatten.

8. Juli

Nichts ist banal, wenn es in Liebe getan wird. Alles wird bedeutsam, wenn wir präsent sind, und die Chance zu echten Begegnungen wahren.

6. Juli

Hunde verbinden: Begegnungen, Gespräche, Nähe, die sich durch die Gemeinsamkeit ergeben, einen Hund auszuführen. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Aber als Erfahrung immer wieder schön!

4. Juli

Lecker, lecker: Rose-Rosmarin. Meinen neuen Aufstrich habe ich heute zum Frühstück probiert und ich würde am liebsten sofort das ganze Glas leer futtern. Davon hält mich nur der Gedanke an morgen früh ab. Nicht so sehr wegen der Waage. Sondern wegen des Frühstücks. Da müsste ich nämlich auf Rose-Rosmarin verzichten: Es gibt nur das eine Glas...

Rose-Rosmarin ist übrigens eine meiner neuesten Kreationen. Im Buch “Vielfalt genießen, einmal einkochen” ist es noch nicht enthalten. Dort finden sich weitere Variationen des Rosenblüten-Aufstrichs. Im Gegensatz zu den bisherigen Rezepten habe ich dieses Mal nebeneinander verschiedene Rezepte ausprobiert, statt sukzessive aufzubauen. Interessante Vielfalt, aber auch hektisch in der Zubereitung: Da ich die Gewürze erst im Glas hinzu gegeben habe und schnell umrühren musste, bevor der Deckel verschlossen wurde, musste ich besonders schnell handeln.

3. Juli

Alte Schätze neu gesehen: Was an Weisheit in Tagebüchern zu finden ist, zeigt manchmal erst ein späteres Durchblättern. Sie verbinden die Zeiten und erlauben eine Schau, die überbrückt. Ein Dialog mit mir selbst. Dass ich heute begreifen kann, was damals auf anderer Ebene schon gewusst wurde. Dass ich jetzt entfalten kann, was damals als Idee vorhanden war. Dass ich neu einordnen, neu ausrichten, mehr annehmen kann. Dass ich erkenne: Alles ist schon da, nur unbewusst(er) und will sich entfalten. Ängste wollen angeschaut, Ideen umgesetzt und Fragen beantwortet werden ...

oder anders ausgedrückt: Alle Weisheit ist schon vorhanden. Wir müssen sie nur verstehen.

2. Juli

Vor lauter Angeboten, Kongressen, Workshops, ... die es schon gibt, kann manchmal ein Gedanke von Sinnlosigkeit auftauchen: Wozu noch ein Gedicht, noch ein Buch, noch ein Lied ... noch ein Workshop? Die Welt ist voll von Lehrern aller Art und Stufe. Die Welt ist voll von Wissen. Wer soll das alles konsumieren, verarbeiten, verdauen? Braucht die Welt wirklich noch einen Blog? Noch mehr Gedanken? Noch eine Stimme mehr?

Was ist so einzigartig, dass ich es in die Welt senden will und Menschen sich daran freuen, davon gut haben, dass es wirklich eine Bereicherung ist?

Das ist die Frage, die für mich wirklich zählt.

Ich bin der Überzeugung, dass die Antwort in jedem Menschen wohnt - in seinem authentischen Kern.
Nur du, nur ich kann sein wir du, wie ich...
Lassen wir uns wirklich auf unser Innerstes ein, auf unser Seelen-Bedürfnis, auf unsere einzigartigen Gaben?

Vielleicht sind wir es der Welt, den kommenden Generationen schuldig. Zumindest, dass wir uns auf den Weg machen.

1. Juli

1.7.17 - so ein schönes Datum will einfach mal gewürdigt werden:-)
Und sonst noch: Inspiration fließt wie Regen zu mir - und weist Wege in viele mögliche Zukunfte. Und doch ist nur eine möglich. Eins der liebenswerten Paradoxien des menschlichen Lebens. Ich liebe es.

29. Juni

Gemeinsam Neues ausprobieren, gestalten und sich austauschen: Nährboden für Synergien und Freude.

28. Juni

Manchmal tauchen Menschen unerwartet wieder auf - und erinnern uns, dass es noch unverdaute Emotionen gibt. Manchmal fühlen wir uns widersprüchlich oder verstehen uns selber nicht. Es kann schwierig sein, sich an die eigene Entscheidung zu halten. Sogar wenn wir klar wissen, dass sie richtig ist.

26. Juni

Wie entsteht ein anregendes Gespräch? Wenn zwei oder mehr Menschen sich begegnen und austauschen über das, was ihnen gemeinsam am Herzen liegt. Da sind Präsenz, Achtsamkeit und Wertschätzung so leicht zu leben, dass von alleine eine positive Aufwärtsspirale entsteht.

25. Juni

Sich nicht abzulenken vom Wesentlichen, und doch offen sein für spontane Einfälle und Neues - das ist eine Kunst.

23. Juni

Viele tolle Begegnungen mit Menschen und Tieren: Ein Schatz entsteht, wenn ich ganz meinem Herzen folge - bei jedem Schritt.

20. Juni

Lange gefreut auf eine Büchersendung - und dann kommen sie in zerknicktem, verdrecktem Zustand an! Ärger mit der Retoure... schade, dass es bei Reklamationen keinen Anspruch auf Ausgleich für sinnlos verbrachte Zeit gibt!

19. Juni

Stille rund um Klang: Eintauchen in die Gesänge von Amsel und Frosch, die Abendsonne im Gesicht.

18. Juni

Kerzen, Lieder und Gebete haben die deutsche Mauer besiegt. Kerzen, Lieder und Gebete werden auch den Wandel auf der Welt bestimmen, so wie der Tropfen schließlich jeden Stein aushöhlt. Wut ist keine Lösung angesichts der Probleme dieser Welt. Sie verschleiert nur die Gefühle aus Fassungslosigkeit, Trauer und Hilflosigkeit. Nur sie wahrzunehmen und eine neue Kultur des Miteinanders werden einen Wandel von Dauer herbeiführen, einen Weg des Herzens und des Bewusstseins.

16. Juni

Heute neue Kreationen Rosenblüten-Aufstrich! Rose-Rosmarin, Rose-Chia und Rose-Chai. Nach der hektischen Kochphase heißt es nun: abwarten. Bis die Ergebnisse getestet werden können, hat das “Aufräumen” (= Ablecken der Löffel, Auskratzen des Kochtopfs:-) schon einmal gezeigt, dass es sich um gelungene Variationen meines Rosenblüten-Aufstrichs handelt. Im Gegensatz zu meinem bisherigen Einkoch-Verfahren (detailliert beschrieben in meinem Buch “Rosenblüten: Vielfalt genießen, einmal einkochen”, erhältlich bei createspace/amazon) sind diese Sorten nicht sukzessive entstanden, sondern unabhängig voneinander, in dem die besondere Zutat erst im Glas zugegeben wurde. Ob und wie das funktioniert, kann ich erst später erzählen. Denn erst einmal sollen die Gewürze Zeit haben, im Aufstrich einzuwirken.
Als viertes habe ich dann im bewährten Vorgang noch Rose und Kirsch-Bordaux-Wein kombiniert, mit anschließender Beigabe von Chia-Samen. Dem ersten Eindruck nach: Sehr lecker!
Den Kirsch-Bordaaux-Wein habe ich übrigens von einer Freundin geschenkt bekommen. Vielleicht stellt sie mir ihr Rezept zur Verfügung, wie man den herstellt. Er ist ein sehr angenehmer Begleiter des Abendessens:-)

15. Juni

Bücher brauchen Leser! Jeder einzelne hat eine wichtige Funktion: Das Werk ein bisschen realer in der Welt zu verankern. Wahrnehmen, bezeugen. Dem Schreiben einen Sinn geben. Danke dafür!

14. Juni

Immer wieder befreiend: Aufgeschobene lästige Arbeiten endlich doch mal erledigen...

13. Juni

Es tut gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die Anteil nehmen.
Anteil an Persönlichem.
Anteil am Weltgeschehen.

12. Juni

Manchmal muss etwas Altes etwas Neuem weichen. Manchmal ist das Neue in Sicht - und manchmal nicht. In beiden Fällen liegt ein Schleier von Trauer zwischen beidem - selbst wenn der Abschied in Einvernehmen, freundlich und freundschaftlich geschieht. Eine Schönheit umgibt diesen Abschiedsschmerz: Das Bewusstsein, etwas Wertvolles gelebt zu haben. Die Traurigkeit ehrt diesen Wert.

8. Juni

“Weil es Freude macht” - der Buchtitel oder Slogan ist mir gerade eingefallen, als ich den “Werbetext” für mein neues Buch geschrieben habe. Allerdings hat das Werk schon einen Titel - und da es auch eine ISBN hat, kann es nicht mehr “umgetauft” werden. Nun denn, dann eben nächstes Mal...
Das kurz vor’m Erscheinen stehende Buch heißt übrigens “Glück verdichtet in Wort und Bild”, enthält über 40 Fotos und viele Gedichte und andere inspirierende Texte.
Sein Nachfolger, ohne Fotos, dafür mit Geschichten und anderem rund ums Glück, ist als Idee schon vorhanden.
Und auch ein Foto-Nachfolger ist in Arbeit: Inspiration durch Bienen. Ob dieses Werk allerdings als Buch erscheint, oder ob ich mein erstes Karten-Set daraus erstelle, steht noch nicht fest.
Willkommen dazu: unterstützende Hinweise, wie ein digitales und ein papiernes Karten-Set erstellt werden können.

5. Juni

Es tut gut zu hören, dass andere Anteil nehmen. Danke für die Unterstützung aus dem Forum.

4. Juni

Abschied nehmen ist eine Gnade, wenn offenen Herzens Liebe bleibt, Tränen mutig zurückgehalten und heimlich geweint werden. Und wenn es doch kein Abschied ist? Was bringt die größere Gnade der Heilung in Gang? Gibt es ein erlernbares Geheimnis?

3. Juni

Gestern Nacht: Spaziergang in einem renaturierten Raum, Konzert mit Rotbauchunken, Wasserfröschen und Laubfröschen. Sogar welche gesehen! Viele kleine Teiche auf einer großen Wiese. Als natürliche Rasenmäher: Pferde (zogen friedlich an den zweibeinigen Besuchern vorbei) und Rinder - lange nicht zu sehen. Erst auf dem Rückweg: Die Erde bebt. Es ist dunkel. Massige Leiber tauchen auf im Galopp - rennen quer über den Weg der langen Menschen-Reihe. Einige Rinder bleiben stehen und schauen sich die ungewöhnliche Prozession der der Zweibeiner an. Wer ist hier mehr erschrocken?

2. Juni

Wieviele körperliche Symptome sind in Wahrheit nur ungefühlte Emotionen?

1. Juni

Frieden liegt wie ein Schleier im Hintergrund sonniger Tage.

31. Mai

Wehmut und Traurigkeit sind Zeichen eines Herzens, das etwas Schönes gehen lassen muss. Sie öffnen die Tür für neue Räume der Zartheit und Liebe. Ein zartes, liebendes Herz ist ein starkes Herz.

Der Mut, in aller Liebe und Verbundenheit Nein zu sagen, wenn es sein muss, ist kein Widerspruch zum starken Herz, sondern seine Ergänzung.

29. Mai

Tun um zu tun - nicht Mittel zum Zweck, sondern Selbstzweck.

26. Mai

Freundschaft ist ein Band, das wächst, wenn wir gemeinsam schwierige Situationen durchgestanden haben. Wird die Menschheit jemals befreundet sein - alle mit allen? This is my hope, this is my dream.

Das höhere Bewusstsein wartet darauf, dass wir uns in es hinein entspannen. Dieses hinein Entspannen und dem Höheren hingeben, womit wir uns bisher identifizieren, das ist Wachstum.

25. Mai

Berührende Momente und großartige Leistungen, tiefe Emotionen und wahre Freundschaft: Das war ein Fußballturnier, das ich heute gesehen habe. Das Alter der Helden: um die sieben Jahre.

23. Mai

Mut ist, das Richtige tun, auch wenn es persönlich schwer fällt. Und mit offenem Herzen und Mitgefühl zu bleiben - und die Reaktionen der Menschen anzunehmen.

22. Mai

Träume sind dazu da, sie umzusetzen. Auch wenn wir nicht wissen, wie. Der Impuls “ja, ich will” ist der erste Schritt dazu. Auch, wenn wir Angst vor der Schönheit unseres Traumes haben.

21. Mai

Warten im Ungewissen, nichts tun können - eine Herausforderung für den Geist, sich weder in Mutmaßungen noch Misstrauen zu verfangen.

20. Mai

Nichts ändert sich und doch ändert sich alles, wenn bewusst wird, dass ein Grundgefühl schon lange da war, obwohl die Lebensumstände dem Ersehnten scheinbar völlig entsprachen.

19. Mai

Freunde sind Menschen, die einen an die Herz-Ebene erinnern - und verzeihen, wenn man sie vergessen hat.

18. Mai

Frogs in concert: Seit einer Woche sind sie gut drauf, die Frösche im Teich nebenan. Einzeln und im großen Chor verkünden sie den Beginn der warmen Jahreszeit. Tag und Nacht. Mich bringen sie mit ihrem kollernden Quaa-aa-a-aak! zum Lachen. Fängt einer an, ziehen alle mit. Wenn das kein Teamgeist ist! Und auch bei Regen sind sie sich einig: Dann singt keiner.

17. Mai

Das Leben ist eine Forschungsreise, auf der wir gemeinsam herausfinden wollen, was es ist und wie es geht.

16. Mai

Gestern Barfuß-Saison am Strand begonnen, heute kalter Regen.

13. Mai

Szene vor dem Bahnhof: Eine Frau kramt hingebungsvoll Brotkrumen aus einer Plastiktüte. Ihre weiße Jacke hebt sich an diesem Wolken verhangenen Tag deutlich ab von der sonst schwarzen und gedeckten Kleidung der Umstehenden. Sie bilden einen Ring um die Frau und die Tauben, die ihre Füße umgurren. Eine hockt geduldig auf dem Bushaltestellen-Schild. Eine andere flattert erst auf ihre Wollmütze, dann auf ihre Hand. Es ist, als würden die Tauben warten, um an die Reihe zu kommen - und wüssten, dass ihre Tüte noch voll genug ist für alle. Menschen bleiben stehen, um die Tauben nicht zu verscheuchen. Die Frau fängt meinen Blick auf. Schelmisch junge Augen voller Tiefe. Lächeln.

12. Mai

In Zeiten des Wandels ist es umso wichtiger, auf der Erde verwurzelt zu sein und menschlicher zu werden. Offenen Herzens klar zu sehen, ohne zu verurteilen und ohne zu beschönigen. Das Authentische wird sich durchsetzen - ohne Gewalt und ohne Werbung. Einfach sein, dem Echten folgen und ehrlich mit sich und den anderen.

11. Mai

Die beste Botschaft benötigt Ohren, die sie hören können.

10. Mai

Fragen stellen und Verständnis füreinander entwickeln sind Schlüssel für manch eine Tür.

9. Mai

Glück ist gemäß den Seelen-Wünschen leben zu können - und die eigenen Fähigkeiten in ihrem Dienst zu nutzen.

8. Mai

Geduld und Raum geben wirken manchmal Wunder.

5. Mai

I love, therefore I am.

4. Mai

Stille. Kraft schöpfen. Neu entstehen.

3. Mai

Heute ist der Tag der Pressefreiheit. Als ausgebildete Redakteurin stimmt mich dieser Tag nachdenklich. Vor fast zehn Jahren habe ich mich aus dem Journalismus verabschiedet - unter anderem, weil mir die Wertschätzung für die Arbeit fehlte - und noch mehr, weil mir das Verständnis für die Bedeutung der Pressefreiheit in der Medienlandschaft fehlte. Das, was bundesweit passierte, unter anderem die Kündigungs-Flut, aber auch die zunehmende Einflussnahme von Herausgeber-Seite, war nicht mehr das, wofür ich mich mit dem Volontariat zu Beginn dieses Jahrtausends entschieden habe
 Im Anschluss an meine Kündigung zu Beginn der damaligen Wirtschaftskrise folgten viele Jahre, in denen ich mich nach Alternativen umgesehen habe - doch ein Teil von mir wird Journalistin bleiben. Nur wenn unabhängige Berichterstattung möglich ist, ist überhaupt Lebenswert möglich.
In unserer heutigen Zeit gibt es keinen Überlebensdruck mehr - es sei denn er wird von Menschen gemacht. Das Bedürfnis der Menschen richtet sich auf Lebensqualität plus Überleben. Dazu gehören Seelen-Bedürfnisse, also zum Beispiel die Möglichkeit, sich den eigenen Anlagen, Begabungen und Vorlieben entsprechend zu entfalten und einzubringen. Dafür braucht es Raum und Zeit. Beides könnte die Gesellschaft zur Verfügung stellen, wenn sie sich nicht in Kriegereien der kleinen und großen Art verzettelt.
Ein geändertes Schulsystem, wie es ja Ansätze schon gibt zur individuellen Förderung, ist ein Anfang. Weiterer Einschluss von spirituellen Ansätzen und Heilmethoden (geistiges Heilen, Handauflegen...) in früherem Alter könnte bei entsprechender Förderung schon zum Grundschulalter gehören - und spielerisch erlernt und erlebt werden. Das könnte Türen öffnen für kommende Generationen, von denen wir heute noch keine Ahnung haben. Ganz sicher wäre es ein Schritt zur Vertiefung der Wertschätzung von Leben, die mit spiritueller Entwicklung einhergeht.
Und dieses tiefe Verständnis, das weit jenseits mentalen Erfassens liegt, ist unverzichtbar für ein neues, friedvolles Miteinander. Es liegt praktisch vor unserer Haustür nur einen Klick entfernt. Das Internet ist voll von guten und seriösen Angeboten, wenn man sie erkennen kann.
Teil dieses tiefen Verständnisses und der Wertschätzung von Leben ist die Meinungsfreiheit - teil der Meinungsfreiheit ist die Pressefreiheit. Sie geht uns alle an.

1. Mai

So viele Wege, so viele Möglichkeiten - und nur einer, den wir leben.
Wieso machen es sich die Menschen so schwer und verbringen ihre kostbaren Sekunden mit Streitereien und anderem Sinnlosen?

30. April

Wichtiger als was man tut, ist oft, mit wem man es tut: Geteilte Sonne ist doppelte Freude.

27. April

Kurios: Dieselbe Bahnverbindung, selbe Zeit, Richtung, ... an zwei verschiedenen Computern gleichzeitig nachgeschaut, ergibt zwei deutlich unterschiedliche Preisangaben. Wie kann das zustande kommen?

26. April

Glück ist, den Platz zu leben, der der eigenen Seele am meisten entspricht.

25. April

Wenn in der Welt Bedrohungen erscheinen, hilft manchmal nur der Blick auf das kleine Glück: Ein freundliches Lächeln, der Gesang einer Amsel, das Gras unter den Füßen spüren. Irgendetwas, dass den paralysierten Blick von der Schlange der Bedrohung abwendet und uns mit unserem inneren Kind verbindet. Von hier aus schöpfen wir neue Hoffnung, Mut und Kreativität. Ich persönlich fühle mich erfrischt, wenn ich frische Luft atme und Tiere beobachten kann. Heute waren es ein Zaunkönig und eine Amsel, die sich beim plötzlich einsetzenden Schneeregen an die Hauswand drückten. Sofort war der Instinkt bei mir geweckt, sie zu schützen. Dieser Schutzinstinkt für Schwächere ist ein stark belebendes Element. Es stärkt die Handlungsfähigkeit und hilft, eigene Ängste überwinden.

24. April

Hoffnung ist die Kraft, die dabei hilft, in Liebe sich weiter zu öffnen, auch wenn es scheinbare Bedrohung im Außen gibt Hoffnung ist die Fähigkeit, sich verletzlich zu zeigen. Hoffnung ist der Wille, in der eigenen Mitte zu bleiben und dem Leben zu dienen.

22. April

Früher haben wir über feministische Sprache diskutiert. Diskutieren bedeutet streiten mit Worten. Die Diskussion war wichtig. Sie hat das Denken verändert. Heute regt sich niemand mehr darüber auf.
Jetzt streiten Menschen über einfache Sprache. Einfache Sprache ist wichtig. Sie will Menschen zusammen bringen. Es ist schwierig, einfach zu schreiben. Das braucht Übung. Es geht nicht immer. Einfache Sprache ist wie eine Fremdsprache. Oder so ähnlich. Manche Inhalte müssen in lange Sätze verpackt werden. Weil sie anders nicht verständlich sind. Das müssen wir erst lernen: Welche Sprache gerade passt. Wie leichte Sprache gut geht. Das ist eine Sache der Übung. Darüber brauchen wir nicht zu streiten. Wir brauchen nicht wütend zu sein, wenn es schief geht. Nur weil wir versuchen, uns zu verständigen. Das braucht Geduld. Wenn wir uns besser verstehen, haben alle was davon. Wenn jemand wütend ist auf leichte Sprache, dann braucht er Trost. Vielleicht können Menschen gut trösten, die einfache Sprache brauchen?

21. April

Einfach dableiben, präsent und ruhig: Im einfachen Sein liegt eine Kraft, die viel bewegt. Und sehr viel Intelligenz ins Spiel bringt.

20. April

Offenbar ist das Internet nicht erfunden worden, um Kommunikation zu erleichtern, sondern zu vervielfältigen... Das ist nicht gerade eine neue Beobachtung, aber heute für mich besonders treffend. Wegen Overflow deswegen: Ich wünsche allen einen schönen Tag und setze den Laptop jetzt zur Seite zu Gunsten von ein bisschen Grünluft schnuppern...

19. April

Bei den kleinen Unstimmigkeiten des Alltagslebens tut es manchmal gut, sich die Maßstäbe zu vergegenwärtigen. Da droht manchmal eine Miniatur in den Fokus eines Vergrößerungsglases zu geraten. Schön, wenn sich das wieder entspannt auf normale Bedeutung...
...und gleichzeitig empfinde ich es als richtig, sehr gründlich bei sich selbst zu schauen und auch im Mikrokosmos die Wurzeln der Angst anzuschauen und so zu erlösen, bevor sie weitere Kreise ziehen können wie Kiesel, die auf eine glatte Teichoberfläche treffen.
Sich in diesem Spannungsfeld der Ebenen zurecht zu finden, ist manchmal einfacher, wenn man weniger sensibilisiert ist - so wie manches für feine Ohren als Lärm erscheint, was anderen freudiger Ausdruck von Musik ist. Und gleichzeitig möchte ich meine Fähigkeit zur Sensitivität nicht missen, sondern ausbauen. Wie eben feines Gehör auch eine Gabe ist.

18. April

Alte Texte neu entdecken: Manchmal fördert Frühjahrsputz auch echte Schätze zu Tage. Das ist mir gerade passiert, als ich alte Ordner durchsuchte, um mich von veralteten Seminar-Unterlagen zu trennen. Zu Tage kamen längst vergessene Geschichten, die mir heute, über zehn Jahre später, beinahe besser gefallen als damals. “Damals” - das war ein “Jahreslehrgang Schreiben” in Calw, in dem ich einiges über das literarische Handwerk gelernt habe. Leider existieren die Geschichten und Gedichte aus dieser Zeit nicht mehr digital. Daher werde ich sorgfältig filtern, welche mir so gut gefallen, dass ich bereit bin, sie ein zweites Mal zu tippen.

Vorübergehend online: “Die persönliche Note

17. April

Die wunderbare Welt des Theaters: Geschichten, die berühren, lange nachdem sie erzählt wurden, ein Wunderwerk aus Licht und Schatten, großer Musik und leidenschaftlicher Umsetzung. So ist mir gestern “die Frau ohne Schatten” gestern erstmalig in Gestalt einer Inszenierung in Hamburg begegnet. Einer dieser denkwürdigen Tage, an denen alles stimmt, obwohl es im Vorfeld aussah, als würde nichts stimmig werden - Feier im Familienkreis entfiel im Vorfeld, Wetter unstabil. Und dann die zufällige Entdeckung des Stückes, günstige Karten... und das Wetter selbst hatte ein Einsehen und verlegte den Regen auf die Zeiten, in denen ich überdacht war. Freundliche Begegnungen in der mir fremden Stadt, alle und alles verhielt sich wie verabredet, mir einen schönen Tag zu schenken. Danke dafür an alle Beteiligten!

15. April

Wie aus Mangel Fülle wird: Eine Andacht. Ich setze mich zu einer mir unbekannten Frau. Schüchternes Lächeln. Es sind nicht genug Lieder-Hefte für alle. Die Pastorin fragt, ob wir uns eins teilen können. Klar. Wir lächeln uns an. Rutschen dichter zusammen. Einvernehmen. Wir sehen uns immer wieder an. Es ist eine warme Glocke in der Atmosphäre um uns entstanden. Freundinnen für eine Stunde.

14. April

Gerade erst war der Anschlag auf die Fußballwelt und die mutige Standhaftigkeit der Spieler Hauptthema in der Tageszeitung. Mein Herz geht auf und die Tränen fließen vor Berührung. Danke, liebe Spieler und Fans, für euren bewegenden Mut!
Daneben: Das Bedürfnis einer kleinen politischen Bewegung, mit dem Zeigen eines Spielfilms im örtlichen Kino am Karfreitag zu provozieren. Ich kann noch denken: Lass sie. Aber gefühlt: Muss das gerade jetzt sein? Kann es auch Respekt geben, für anders Fühlende?
Ich empfinde den Kontrast und lege die Zeitung weg.
Heute - am Karfreitag - füllt sich mein Mail-Account mit Werbung einer spirituellen Marke. Botschaft: Kannst du es dir leisten, diesen Workshop nicht zu buchen?
Ja, ich kann!
Jetzt erst recht! Ärger. Über die Art der Werbung. Über den Tag der Werbung.
Wie soll sich etwas verändern, wenn nicht einmal in spirituellen Kreisen neue Standards einziehen? Mich überzeugt die Wirksamkeit von Methoden - und die Sachlichkeit von Werbung. Auch hervorragende Tools sind nicht zu jedem Zeitpunkt für jeden geeignet. Ganz sicher brauche ich kein halbes Dutzend Werbemails pro Workshop-Angebot!
Also liebe ...-Mitarbeiter: Eure Reisen in Ehren, ich schätze sie sehr. Aber bitte haltet euch bei der Wahl der Werbung und ihres Timings ein bisschen im Zaum.

12. April

Wie wichtig gute Strategien zum Lösen von Konflikten auch im kleinen Rahmen sind, ist mir heute noch einmal deutlich geworden. Und wie schnell eine freundschaftliche Unterhaltung in wechselseitige Verletzungen und Irritationen umschlagen kann. Mich bringt es zurück zu der Grundhaltung: Lass uns als gemeinsame Basis festhalten, dass wir beide das beste für Team und Projekt wollen - und nur unterschiedliche Wege für die besseren halten. Eine neue Kultur gegenseitiger Wertschätzung, auch bei unterschiedlichen Meinungen. Das möchte ich für mich und alle.

10. April

Freude am Wochenende: Auch wenn ich es seit Monaten wusste, jetzt habe ich es schwarz auf weiß - meine Geschichte “Liebe ist wichtiger als Essen” ist tatsächlich in der Anthologie “Volle Lotte - Liebe muss man fühlen” (Hrsg.: Lebenshilfe Berlin) erschienen. Diese Momente mit einem anfassbaren Ergebnis meiner Kreativität muss ich einfach feiern. Dieses Mal doppelte Freude: Auch mein zweiter eigener Gedichtband ist jetzt druckfertig.

7. April

Wie aus Fremden Freunde werden: Wenn wir uns begegnen, ehrlich, aber achtsam, wahrnehmen statt urteilen, verstehen wollen statt recht haben. Raum geben und bewusst sein. Vertrauen. Auf das Geschehen, die anderen und uns selbst. Ganz einlassen und unseren Teil der Verantwortung übernehmen. Aus dem Herzen verbinden. Das fällt nicht leicht. Ängste und Gewohnheiten stehen davor. Eine gute Idee, sie mitzuteilen.

6. April

Traurige Gestalten am Bahnhof. Gesichter voller Hoffnungslosigkeit. Blicke begegnen sich nicht. Ein Blick, den ich auffange - scheinbar ohne Reaktion bei meinem Gegenüber. Leer empfinde ich diesen Blick. Tränen steigen in mir auf, ich weine fast den ganzen Weg heimwärts.

5. April

Neue Räume öffnen sich, wenn man sich ganz tief einlässt und lauscht. Alte Verletzungen, Ängste, Muster brauchen oft nur präsenten Raum, um sich ganz zu lösen. Wie einfach ist das denn! Danke sage ich all meinen Freundinnen, die mit mir diesen weiten, offenen Raum teilen!

4. April

Einer von diesen Momenten der Gedankenübertragung - oder Zufälle, ganz nach Anschauung:-) Mir brennt eine Frage an einen einige 100 Kilometer entfernten Freund unter den Nägeln - und als ich heute meinen Computer einschalte, um ihm zu mailen, finde ich seine “Antwort” schon vor, ohne dass ich je gefragt hätte...

3. April

Heute war ein besonderer Tag: Die Welt war sonnig, viele Begegnungen am Wegesrand. Wie von selbst fügen sich die Momente ineinander und alle haben ihren Platz. Ein Schatz die ansteckende Freude einer Freundin. Ein gutes Gespräch unter Freunden. Inspiration und neue Perspektiven. Was wäre wenn das weitere Kreise zieht? Wenn  jeder Mensch einmal am Tag etwas Schönes mit einem anderen Menschen teilt?

30. März

Was wäre anders, wenn die alten Abwärtsspiralen ein Ende hätten und wir uns gegenseitig inspirieren? Also bisher ist es doch so gewesen, dass wir schauen, wie wir überleben, uns bereichern, uns gut darstellen... als könnten wir dem Tod davon laufen. Ein gewisses Maß an Sicherheit ist natürlich unerlässlich. Aber wir als Menschheit sind längst darüber hinaus. Im Gegenteil: Unsere einzige Chance ist Evolution - der Schritt vom Wettbewerb in die Kooperation. Es ist einfach schöner, es gibt mehr Freude, es gibt mehr Synergie. Wenn wir uns gegenseitig inspirieren, werden neue Kapazitäten frei, die der einzelne nicht gehabt hätte. Das habe ich heute zum zweiten Mal in dieser Woche erfahren. Wenn wir uns unserer Talente bewusst werden, uns füreinander freuen und zusammen etwas machen, dann haben alle mehr. Wenn wir uns dagegen zurück halten und unsere Talente verkümmern lassen, dann verfaulen sie wie Äpfel, die vorzeitig vom Baum fallen und vermodern.

29. März

Wie schön wäre es eigentlich, wenn man sich einfach mal im Wirtschaftsleben betätigen dürfte, Workshops, Events organisieren - ohne lästige Formulare, Kontrolle - einfach nur so ausprobieren, und wenn’s läuft und sich lohnt - aber auch erst dann ! - einfach die Ausgaben von den Einnahmen abziehen und falls es ein signifikantes Plus gibt, zur Steuer anmelden. Wie cool wäre das denn - freiwillige Steuerzahler, verantwortungsvolle BürgerInnen und vor allem: Ein Klima des Vertrauens.

 

28. März

Irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass alle Menschen in der Relation “hat gesprochen mit” mit allen anderen Menschen längstens über sieben Menschen verbunden sein sollen. Das kann ich mir zwar weder vorstellen, noch nachprüfen - aber schön ist das Gefühl schon. Heute morgen habe ich darüber nachgedacht, über wieviele Menschen wir wohl verbunden sind in der Relation “hat etwas getan für”!? Und das kam so: Als ich Weintrauben zum Frühstück abgewaschen habe, musste ich mit einem Mal daran denken, wer wohl alles daran beteiligt war, dass ich diese leckeren, dunklen Früchte verzehren kann: Der Boden muss hergerichtet werden, Menschen müssen die Pflanzen anbauen und pflegen, die Früchte ernten, verpacken, verkaufen, versenden, kaufen, annehmen, auspacken, bereit stellen... Eine Welle der Ehrfurcht machte sich in mir breit, während ich all diesen Menschen in Gedanken dankte... und nun freue ich mich, diese Momente mit Ihnen zu teilen.

 

nur heute