Erzählte und geschriebene Geschichten

Erzählen ist gänzlich anders als schreiben (und vorlesen). Die Geschichten müssen einfacher sein. Die Sprache folgt anderen Regeln. Ich empfinde sie teils als künstlicher und teils als natürlicher. Künstlicher, weil ich im normalen Sprechen nicht dramatisieren würde. Die erzählte Geschichte hat aber theatralische Elemente. Gleichzeitig ist sie natürlicher als die geschriebene Geschichte, weil die Sätze und Gedankengänge einfacher sein müssen. Dramaturgische Cliffhanger sind unpraktisch, weil die Zuhörer nicht zurück blättern können. Im Zweifelsfall die Geschichte auch kürzer sein muss, weil die Konzentration nicht reicht - und auch keine Gelegenheit für Pausen ist. Jedenfalls nicht individuell nach Bedarf. Im Gegensatz zur geschriebenen Geschichte hat die Erzählerin weitere Ausdrucksmöglichkeiten, wie Stimme, Mimik, Gesten - oder auch Hilfsmittel wie Gegenstände, Handpuppen...

Mir persönlich wird sehr bewusst, ob ich eine Geschichte aus dem Erzählen entwickelt habe - oder aus dem Schreiben. Spätestens, wenn ich versuche, eine Schriftgeschichte zu erzählen... und ins Stottern komme:-)

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Was ich erzähle

Die Auswahl meiner Geschichten treffe ich jeweils abgestimmt auf den konkreten Termin. Ich erzähle hauptsächlich für Erwachsene. Dabei sind es meistens eigene Geschichten, die oft erst für den Anlass entstehen.

Erzählorte

Unter anderem habe ich bei der Landesgartenschau Eutin 2016 drei Mal erzählt. Außerdem in Trappenkamp als Gast einer Veranstaltung, in der Archegärtnerei Eggebek zusammen mit anderen Erzählerinnen und beim Abschlussfest unserer Ausbildung bei Sonja C. Truhn im Kräuterpark Stolpe.

 

Erzählen